Berichte

Cup Halbfinal war eine klare Sache

Montag, 6. Februar 2012

Zum Halbfinal im ZHV Cup kamen die Spielerinnen vom TV Unterstrasse zu uns in die Mettlenhalle. Mit der Unterstützung der FU17 Girls starteten wir mit schnellen Gegenstössen ins Spiel. Unterstrass fand kein Mittel gegen unsere massive 5+1 Verteidigung. Nach 12 Minuten nahmen die Gäste beim Stand von 7:0 bereits ein Teamout. Aber auch die härtere Spielweise nutzte ihnen nichts. Immer wieder gelangen uns schöne und schnelle Gegenstösse. Dank der sehr guten Torhüterin lagen die Untersträssler zur Pause“nur“mit 20:7 im Rückstand.

Nach dem Wechsel bekamen unsere Spielerinnen die Gelegenheit einmal auf einer für sie ungewohnten Position zu spielen. Delia Bär am linken Flügel, Angela Zürni als Hinterspielerin und Sila Senkal ebenfalls als Rückraumspielerin machten ihre Sache sehr gut. Der Unterschied der beiden Mannschaften war deutlich zu sehen. Klar, die Spielerinnen vom Inter betreiben auch einen sehr hohen Aufwand. Was das ausmacht, sah man an diesem Abend deutlich. Wir waren unseren Gegnerinnen in allen Positionen überlegen. Leider hatten die Spielerinnen von Unterstrass sich nicht immer unter Kontrolle. So musste der sehr gute Schiri ihnen gleich zwei rote Karten zeigen. Mit einem klaren 35:10 Sieg konnten wir den Einzug in den FU18 Cupfinal feiern. Dort wartet mit Ami ein sicher schwierigerer Gegner auf uns. Wir freuen uns jetzt schon auf das Wochenende vom 31.3 / 1.4.12 wenn wir als Titelverteidiger den Final bestreiten können.

 

Werni Knutti

Zu viele gute Torchancen vergeben

Samstag, 28. Januar 2012

Unsere Gegnerinnen von Horgen starteten besser in das Spiel als wir. Es dauerte 10 Minuten, bis wir uns auf die läuferisch starken Spielerinnen eingestellt hatten. Bis zum 4:4 verlief die Partie ausgeglichen. Leider vergaben wir von Anfang an beste Torchancen. Immer wieder scheiterten wir in besten Abschlusspositionen an der Torhüterin oder aber an uns selber. Viel Mühe hatten wir mit der offensiven Kreisläuferin, welche es immer wieder verstand, unsere Angriffe zu stören. Horgen spielte ihr solides Spiel unbeeindruckt weiter und liessen sich auch durch eine 3:3 Verteidigung nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur Pause lagen wir klar mit 15:8 im Rückstand. In den zweiten dreissig Minuten stellten wir die Verteidigung auf 5:1 um. Dies führte zu einiger Verunsicherung in den Angriffen der Horgnerinnen. Leider besserte die Torausbeute auf unserer Seite immer noch nicht. Gegenstösse, Abschlüsse alleine vom Kreis oder Schüsse aus der zweiten Reihe prallten von der Torumrandung ab, oder wurden eine Beute der Torhüterin. Hin zu kam, dass sich Michelle Honegger am Sprunggelenk so unglücklich verletzte, dass sie nicht mehr eingesetzt werden konnte. In der Verteidigung konnten wir uns immer wieder gut in Szene setzten und den Ball erobern. Wer aber keine Tore schiesst, verliert ein Handballspiel. Ein kleiner Trost ist, dass wir die zweite Hälfte mit 7:8 Toren gewinnen konnten. Aber 8 Tore in 30 Minuten ist definitiv zu wenig! So gingen wir mit 22:16 als Verlierer vom Platz.

 

Werni Knutti

Goalsponsoring-Spiel

Samstag, 21. Januar 2012

Das Spiel gegen den TV Witikon stand im Zeichen des Goalsponsorings. Wir wollten so viele Tore wie möglich schiessen und damit auch viel Geld sammeln.

Mit einem konzentrierten Start lagen wir schnell 2 Tore im Vorsprung. Leider passten wir uns unseren Gegnerinnen sehr schnell an. Mit vielen schlechten Zuspielen brachten wir uns immer wieder selber in Bedrängnis. Mit einem Teamout versuchten wir unser Kräfte zu bündeln und so das Toreschiessen endlich in die Tat umzusetzen. Bis zur Pause führten wir dank einer starken Torhüterleistung von Marina Knutti mit 13:9 Toren. In den zweiten dreissig Minuten galt es, die Anzahl Tore in die Höhe zu schrauben. Immer noch vergaben wir beste Chancen vor dem gegnerischen Tor. Witikon fand gegen unsere gute Verteidigung kaum ein Mittel um uns den Sieg zu nehmen. Besser klappten zum Glück unsere Gegenstösse, welche nun öfter zum Erfolg führten. Mit einem klaren 25:17 Sieg konnten wir den ersten Sieg im 2012 feiern. Ebenfalls erfolgreich verlief das Geldsammeln. Mit Fr. 101.50 pro Tor konnten wir vom FU18 über Fr. 2500.00 zum gelingen beitragen. Als Sammelsiegerin, und somit Gewinnerin der vom Trainer gesponserten 2 Kinotickets, ging Marina Knutti mit total Fr. 475.00 hervor.

Herzliche Gratulation!

 

Werni Knutti

Schlechter Start ins 2012

Leider erwischten wir einen sehr schlechten Start ins 2012. Uznach entpuppte sich als sehr Ballsicher und solide. Ihre Abschlussversuche führten meistens auch zum Erfolg. Das war bei uns bei weitem nicht der Fall. Mit vielen Fehlpässen und Fehlschüssen brachten wir uns selber in eine unangenehme Lage. Von Anfang an liefen wir einem 3 Tore Rückstand nach. Mit einer 4:2 Deckung versuchten wir die beiden Hinterspielerinnen etwas aus dem Spiel zu nehmen. Dies gelang recht gut. Aber leider vergaben wir nach wie vor beste Chancen. So wechselten wir mit 11:14 die Seiten.

Fünf Minuten nach der Pause konnten wir zum 14:15 aufschliessen. Danach riss aber der Faden erneut und Uznach konnte sich wieder absetzen.

Beim Stand von 20:15 entschlossen wir uns mit einer offenen Manndeckung bei den Gegnerinnen Fehler zu provozieren. Dies gelang uns nicht schlecht.

Was aber immer noch nicht besser wurde, waren die vielen Chancen die vergeben wurden. Bezeichnend war auch, dass die Schüsse der Uznerinnen von der Torumrandung den Weg ins Tor fanden und bei uns der Ball immer wieder nach vorne abprallte. Wer die Chancen nicht verwertet, verliert eben so ein Spiel. Das Schlussresultat von 17:23 zeigt klar, dass wir im Angriff nicht die gewohnte Leistung abrufen konnten.

 

Werner Knutti

Zu viele Eigenfehler

Samstag, 10. Dezember 2011

Gegen GC Ami hatten wir noch eine Rechnung offen. Das erste Spiel der Meisterschaft verloren wir mit vier Toren. Mit einer guten Leistung wollten wir diesmal die zwei Punkte behalten. Schon von der ersten Minute an unterliefen uns sehr viele dumme Fehler. Ungenaue Zuspiele, schlechte Abschlüsse, viel zu langsames zurücklaufen, all das führte dazu, dass wir nie richtig ins Spiel fanden. GC Ami war nicht wirklich die bessere Mannschaft. Auch bei ihnen schlichen sich viele Fehler ein. Wenigsten war der Schiri immer Herr der Lage. Mit 12:12 wechselten wir die Seiten. Leider besserte sich unser Spiel in den zweiten dreissig Minuten nicht wirklich. Beste Chancen wurden mit einem letzten schlechten Pass selber zu Nichte gemacht. Ami konnte sich mit guten Gegenstössen etwas absetzten. Wir waren leider nicht in der Lage, diesen Rückstand wieder aufzuholen. Kam dazu, dass sich Jasi Müller, Jana Knutti und Laura Tezzele bei unglücklichen Abschlussversuchen der Gegnerinnen verletzten und nicht mehr voll einsatzfähig waren. Unser letztes Spiel im 2011 verloren wir mit 26:22. Mit dieser Niederlage verabschieden wir uns auch aus dem Rennen der ersten drei. Somit können wir unsere Kräfte klar auf den Cup richten. Die Verteidigung des Cupsieges steht nun an erster Stelle.

 

Werni Knutti

Zum Glück sind noch alle gesund

Samstag, 3. Dezember 2011

Mit dem TV Unterstrass bekamen wir es mit dem erwarteten unbequemen Gegner zu tun. Die robusten Rückraumspielerinnen entwickelten ein sehr druckvolles Spiel, so dass wir nach bereits fünf Minuten in der Verteidigung auf 6:0 umstellten. So konnten uns die flinken Spielerinnen nicht mehr so leicht umlaufen.

Im Angriff trafen wir auf eine hart an der Grenze spielenden Verteidigung. Der völlig überforderte Schiri pfiff nur selten die immer wieder rüden Attacken gegen uns, was mit längerer Spieldauer zu einem gehässigen und sehr harten Spiel führte. Gelang uns trotzdem mal ein Abschluss, stand im Tor eine sehr gute Torhüterin, welche mit einigen schönen Paraden glänzte. So kam es, dass wir in der Pause mit 16:8 im Rückstand lagen.

Mit der Bitte beim Schiri in den zweiten dreissig Minuten die Spielerinnen vor den zum Teil unfairen Angriffen gegen uns zu schützen, gingen wir in die Pause. .

Unser Ziel war es in der zweiten Hälfte keine Verletzungen zu riskieren und uns nicht auf Diskussionen einzulassen.

Mit einer Manndeckung auf die Spielmacherin konnten wir die Angriffe der Untersträssler entscheidend stören. Da der Schiri tatsächlich doch noch anfing die längst fälligen Strafen zu verteilen, konnten wir uns etwas auffangen. Nach wie vor liessen wir aber zu viele gute Torchancen aus, so dass wir zwar die zweite Hälfte mit 7:10 gewannen, aber das Spiel mit 23:18 verloren.

 

Werni Knutti

Den Leader gefordert

Sonntag, 27. November 2011

Die Ausgangslage für das Spiel gegen den TSV Frick war klar. Wir wollten uns gegen den verlustpunklosen Leader gut in Szene setzten. Leider verletzte sich Michelle Honegger im inter Spiel vom Samstag und stand uns nicht zur Verfügung. Ebenfalls nicht mitkommen konnten alle Spielerinnen die ins RA Training aufgeboten waren und von den restlichen inter Spielerinnen konnten wir auch keine als Verstärkung mitnehmen.

Eine für Alle, Alle für Eine, dies forderten wir Trainer von unseren Girls. Mit einer kompakten 6:0 Verteidigung wollten wir den läuferisch sehr guten Gegnerinnen das Toreschiessen erschweren. Dies gelang uns sehr gut. Im Angriff vergaben wir leider einige gut heraus gespielte Chancen, so dass wir uns nicht absetzten konnten. Ladina Wagner und Selina Domeisen fanden immer wieder die Lücken in der gegnerischen Verteidigung. Ab der zwanzigsten Minute wurde versucht Ladina mit einer Manndeckung am Toreschiessen zu hindern. Mit einer 9:10 Führung für uns konnten wir die Seiten wechseln.

Immer wieder starteten die Fricknerinnen Gegenstösse Richtung unserem Tor. Bis zur Mitte der zweiten Hälfte konnten wir das Spiel immer noch offen halten. Leider liessen die Kräfte bei unseren Rückraumspielerinnen merklich nach und die Präzision im Abschluss liess immer mehr zu Wünschen übrig. So kam es wie es kommen musste. Der Abstand pendelte sich bei drei Toren Rückstand für uns ein. Mit schnellen Toren wollten wir uns noch mal zurück ins Spiel bringen. Aber die Kraft reichte einfach nicht mehr. So verloren wir das auf hohem Niveau geführte Spiel mit 24: 21 Toren. Schade, diese zwei Punkte hätten wir gerne mit nach hause genommen. Wer weiss, hätten wir nur eine Rückraumspielerin mehr zur Verfügung gehabt, hätten wir vielleicht die Sensation geschafft.

 

Werni Knutti

Cup ¼-Final

Freitag, 25. November 2011

Als Titelverteidiger, mit dem klaren Ziel den Cup wieder zu gewinnen, nahmen wir das Spiel gegen Effretikon in Angriff. In der Meisterschaft unterlagen wir den robusten Spielerinnen aus Effi nur knapp. Da wir im Cup von unserer Zusammenarbeit mit dem FU17 inter profitieren können, stellten wir eine Mannschaft mit 6 Spielerinnen aus dem Interkader zusammen. Mit einem geglückten Start konnten wir uns gleich einen Viertorevorsprung erarbeiten. Mit schnellen Gegenstössen blieben uns die Effretikerinnen aber auf den Fersen. Leider liessen wir einige gute Gelegenheit aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Mit vier Toren Vorsprung wechselten wir die Seiten. Mehr Konzentration, Zug aus Tor und schnelle Gegenstossauslösung, dies verlangten wir Betreuer nach der Pause. In den zweiten dreissig Minuten entwickelte sich ein sehr attraktives und schnelles Spiel. Leider überforderte dies den Schiri einige male und er beeinflusste das Spiel mit fragwürdigen Entscheiden auf beiden Seiten. Zum Glück liessen sich unsere Spielerinnen nicht aus der Ruhe bringen und konnten sich mit geschicktem Spiel weiter absetzten. Der klare 23:31 Sieg für unsere Spielgemeinschaft wurde Tatsache.

 

Wir alle freuen uns jetzt schon auf den Halbfinal im 2012.

 

Werni Knutti

Ein schwieriger Start

Samstag, 19. November 2011

Das Auswärtsspiel gegen den TV Witikon bereitete uns mehr Mühe als wir uns eigentlich vorgestellt hatten. Ein Handballspiel beginnt bekanntlich mit dem Anpfiff. Leider verschliefen wir den Start total. Wir brachten kaum einen vernünftigen Angriff zu Stande. In der Verteidigung liessen wir die Gegnerinnen viel zu viele Freiheiten und so lagen wir immer mit zwei oder drei Toren im Rückstand. Auch das Teamout nach 12 Minuten brachte keine Besserung. Dazu kam, dass wir im Abschluss die Torumrandung immer wieder erzittern liessen. Und wen dann mal ein Schuss in Richtung Tor kam, trafen wir bestimmt die Torhüterin. Alle guten Ratschläge der Trainer wurden einfach nicht umgesetzt. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel besannen sich dann unsere Rückraumspielerinnen doch noch und mit drei sehenswerten Treffern lagen wir zur Pause mit 10:9 in Führung. In den acht Minuten Pause versuchten wir Trainer den Kampfgeist unsere Spielerinnen zu wecken. Wir verlangten für die zweiten dreissig Minuten vollen Einsatz. Mit schnellen Gegenstössen konnten wir uns doch etwas absetzen. Tatsächlich fanden wir zurück zum Spiel und mit einigen schön heraus gespielten Treffern kam die Sicherheit zurück. Unsere beiden Kreisläufer stellten sich total in den Dienst der Mannschaft und konnten mit geschickten Sperren Ladina Wagner immer wieder in Abschlussposition bringen. Bis zum Schluss liessen wir nichts mehr anbrennen und konnten einen hart erkämpften 19:27 Sieg feiern.

 

Werni Knutti

Die Einstellung stimmte

Samstag, 12. November 2011

Mit gemischten Gefühlen nahmen wir die Reise nach Rorbas zum Tabellenletzten unter die Räder. Mit nur 9 Spielerinnen war die Aufgabe sehr heikel. Mit unserer bewährten 5:1 Verteidigung, welche von Jonas Renner betreut wurde und im Verlauf des Spiels immer sicherer wurde, versuchten wir den Spielaufbau der Gegnerinnen zu unterbinden. Immer wieder gelangen uns erfolgreiche Balleroberungen. Leider vergaben wir im Abschluss zahlreiche gut heraus gespielte Torchancen. So vermochten wir uns erst kurz vor der Pause mit 14 zu 11 etwas abzusetzen. Nach dem Seitenwechsel gelangen uns einige sehenswerte Gegenstosstore. Dadurch gewannen wir immer mehr an Sicherheit. Alle Spielerinnen wurden auf verschiedenen Positionen eingesetzt. So konnten wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Rorbas konnte unseren klaren 28:20 Sieg nie in Gefahr bringen. Hervorragend war der Einsatz aller Spielerinnen. Durch den Willen zum Kampf und der Bereitschaft alles zu geben konnten wir diese zwei Punkte sicher mit nach hause nehmen.

 

Werni Knutti

Klare Niederlage gegen TSV Frick

Samstag, 5. November 2011

Unter dem Motto: „Wer Kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren“, wollten wir gegen den Leader TSV Frick unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.

Leider starteten wir sehr nervös und lagen sofort mit vier Toren im Rückstand. Es dauerte bis zur 15 Spielminute, bis wir einigermassen ins Spiel fanden. Mit unserer 6:0 Verteidigung hatten unsere Gegnerinnen aus dem Aargau ihre liebe Mühe und im Angriff versuchten wir mit zwei Kreisläufern unser Glück. Dadurch bekamen unsere Rückraumspielerinnen Platz für Durchbrüche, welche sie einige male erfolgreich abschliessen konnten.. Bis zur Pause konnten wir das Spiel offen gestallten und wechselten mit nur einem Tor Rückstand mit 10:11 die Seiten.

Mit neuem Mut starteten wir in die zweiten dreissig Minuten. Nach 5 Minuten konnten wir mit 13:12 zum ersten Mal in diesem Spiel die Führung übernehmen. Leider liessen unsere Kräfte merklich nach und die Girls vom TSV Frick spielten ihren soliden Handball weiter, was zu einem klaren Rückstand nach 15 Minuten führte. Uns wurden unsere Grenzen gnadenlos aufgezeigt. Mit schnellen Gegenstosstoren setzten sie sich klar ab. Es galt, den Schaden so gut wie möglich in Grenzen zu halten. Die klare 16:28 Niederlage konnten wir nicht mehr verhindern. Alles in allem war aber die Einstellung und der Einsatz am heutigen Samstag sehr erfreulich. Wenn wir mit soviel Herzblut in die nächsten Partien steigen, finden wir den Weg auf die Siegerstrasse bestimmt wieder.

 

Werni Knutti

 

Das Spiel der tausend Chancen

Samstag, 29. Oktober 2011

Effretikon entpuppte sich als hartnäckiger Gegner. Schon von Anfang an versuchten die Girls von Effi mit schnellen Gegenstössen zum Abschluss zu kommen. Es dauerte einige Minuten, bis wir uns darauf eingestellt hatten. In der ersten Spielhälfte rannten wir immer einem Zweitore Rückstand nach. Effretikon konnte ihr hohes Tempo relativ gut durchhalten, was uns immer wieder in arge Verlegenheit brachte. Ganz schlecht sahen wir bei unseren unzähligen verpassten Torchancen aus. Kaum zu glauben, wie viele 100% wir nicht verwerten konnten. Mit 11:12 wechselten wir die Seiten.

In der Pause machte es den Anschein, als ob unsere Spielerinnen nicht an den Sieg glaubten. Mit neuer Motivation und der Absicht alles zu geben, starteten wir in die zweite Hälfte. Die Umstellung in der Verteidigung auf 3:2:1 zeigte Wirkung. Nach fünf Minuten in der zweiten Hälften führten wir erstmals. Das Spiel verlief derart ausgeglichen, dass wir in der fünfzigsten Minute immer noch mit einem Treffer 18.17 in Führung lagen. Mit einigen technischen Fehlern und der immer noch nicht besser gewordenen Chancenauswertung gerieten wir wieder in Rückstand. Beim Stande von 19: 21 nahmen wir unser Teamout und wir konnten nochmals auf 21:22 verkürzen. Aber schon im Gegenzug kassierten wir wieder einen Treffer. Die letzten zwei Minuten versuchten wir mit allen Mitteln wenigstens noch einen Punkt zu retten. Leider gelang uns das nicht mehr und wir verloren mit 22:23 Toren.

Zusammenfassend kann man sagen, wer so viele Chancen vergibt, 3 Penaltys nicht verwertet und nicht 100% an den Sieg glaubt, verliert ein solches Spiel.

 

Werni Knutti

 

Tolles Trainingsweekend vom 7. - 9.Oktober 2011

Einmal mehr machten die Spielerinnen der HSG Pfäffikon-Fehraltorf- und des TV Uster Handball gemeinsame Sache. Die FU18 Meister und FU 17 Inter Juniorinnen verbrachten zusammen drei Trainingstage in

 

Um 18.30 Uhr in Pfäffikon in der alten Mettlen Halle hat das Weekend angefangen. Nach 1.5h Training und einer erfrischenden Dusche gab es in der neuen Mettlen Halle feine Spaghetti, die uns Christian Brügger zubereitete.

 

Christian Brügger; unser eigener Koch


Danach standen die Gruppenaufgaben an. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und mussten für SGZO und TVU je ein möglichst lustiges, ausgeflipptes und herziges Maskottchen basteln aus z.B. Alufolie, Stoffresten, Strümpfen und Sachen, die man sonst noch gefunden hat. Anschliessend fuhren wir in die Zivilschutzanlage, wo wir übernachteten. Alle suchten sich einen passenden Platz und machten sich fertig für ins Bett.

Am nächsten Morgen um 07.30 Uhr hiess es aufstehen! Noch müde fuhren wir zum bereits vorbereiteten Morgenessen. Nach dem Essen machten wir uns alle bereit für das zweite Training. Feine Sandwiches stärkten uns für den Nachmittag. Das FU18 hatte zuerst Training, während das FU17I eine Videoanalyse vom Morgen machte. Nachher hatte alle ein wenig Zeit um das Maskottchen fertig zu stellen, sich zu erholen und für sonstige Aktivitäten. Um 15.00 Uhr musste das FU17I Team fertig umgezogen in der Garderobe sitzen, die Mannschaftsbesprechung stand bevor. Nachher musste das FU17I einlaufen, weil um 15.45 Uhr das Spiel gegen das MU16 von SGZO anfing. Die Ustermerinnen gewannen das Spiel 38:23, obwohl sie sehr viele technische Fehler machten und einen schwierigen Start hatten. Das FU18 Team machte in dieser Zeit ebenfalls eine Videoanalyse und unterstützte das FU17I Team danach lautstark. Bevor das Abendprogramm anfing stellten alle ihre Maskottchen fertig..

 

Hansueli Wagner vom Tres Amigos lädt die Spielerinnen und Betreuer zum Nachtessen nach Dübendorf ein


Zum Abendessen wurden wir von Hansueli Wagner ins Restaurant Tres Amigos nach Dübendorf eingeladen. Vielen herzlichen Dank für diese grosszügige Unterstützung. Nach einem hervorragenden Znacht wurden unsere Maskottchen vorgstellt. Für die SGZO gewann „Ueli“ und für den TV Uster „Fredi der II“. Gesättigt fuhren wir zu unserer Unterkunft zurück und gingen schon bald schlafen. Tagwache am Sonntag um 08.00 Uhr. Als erstes musste die Unterkunft geputzt und aufgeräumt werden, was erstaunlicherweise sehr schnell ging, danach gab es endlich Frühstück in der Halle. Das letzte Training war angesagt, also schnell umziehen und bereit machen. Die Verletzten mussten helfen beim Putzen, die anderen Trainierten fleissig und spielten am Schluss noch 30 Minuten gegeneinander. Als Abschluss wurde dann noch ein Gruppenfoto gemacht und Feedbacks gegeben. Danach ging es unter die Dusche und wir verabschiedeten uns von diesem tollen, unvergesslichen Trainingsweekend.

 

DANKE AN DIE TRAINER UND TRAINERINNEN & CHRISTIAN BRÜGGER!


Bericht: Domeisen Jasmin und Kündig Rebecca

Bilder

 

Mit Geduld gewonnen

Samstag, 1. Oktober 2011

Die heutigen Gegnerinnen aus Schwamendingen vermochten uns lange die Stirn zu bieten. Schon von Anfang an war klar, dass wir gegen die grossen Spielerinnen, welche mit einer kompakten 6:0 Verteidigung antraten, viel Geduld brauchen würden. Leider klappte unsere Gegenstossaulösung nicht wunschgemäss, so dass wir viel Aufwand für unsere Torproduktion brauchten. Es gelang uns leider nicht einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten. Zur Pause lagen wir mit 12:11 in Führung. Geduld haben und unsere Chancen besser nutzen war die Strategie für die zweiten dreissig Minuten. Bis zur Zwanzigstenminute konnten wir uns zweimal einen Viertorevorsprung erarbeiten, aber leider schmolz dieser beide mal wieder wie der Schnee an der Sonne.

Zwei Minuten vor Schluss lagen wir mit 3 Toren in Führung, was zur Folge hatte, dass wir unser Teamout nahmen. Mit ruhigem Spiel und sicheren Abschlüssen wollten wir uns den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Schwamendingen versuchte mit allen Mitteln noch eine Wende zu erzwingen, was aber nicht mehr gelang. Mit 24:20 konnten wir 2 weitere, wichtige Punkte gewinnen. Mit 8 Punkten aus 5 Spielen dürfen wir uns als Leader in der FU18 Meistergruppe auf die Herbstferienpause freuen.

 

Werni Knutti

 

Glückliches Ende für uns

Samstag, 24. September 2011

Mit dem Wissen, dass unsere Gegnerinnen aus Uznach mit einer kompakten 6:0 Deckung uns am Tore schiessen hindern wollten, reisten wir nach Uznach.

Zwar konnten wir uns zu Beginn mit drei Toren Vorsprung etwas absetzten, doch durch viele eigene Fehler brachten wir Uznach wieder ins Spiel. Mit zu vielen Fehlschüssen und ungenauen Zuspielen verpassten wir in der ersten Hälfte uns einen Vorteil zu erarbeiten. Mit 9:9 unentschieden wechselten wir die Seiten.

Wieder gelang uns der bessere Start und wir konnten gleich wieder 3 Tore vorlegen. Die Geschichte aus der ersten Hälfte wiederholte sich und ab der fünfzehnten Minute rannten wir immer einem oder zwei Tore hinterher. Uznach spielte mit viel Geduld und mit wenigen Fehlversuchen einen soliden Handball. Zwei Minuten vor Schluss lagen wir mit einem Tor im Rückstand. Selina Domeisen übernahm die Verantwortung und glich mit einem schönen Durchbruch zum 17:17 aus. Uznach vergab anschliessend ihren Angriff etwas fahrlässig und wir konnten 50 Sekunden vor Schluss in Führung gehen. Wieder gelang unseren unglücklich kämpfenden Gegnerinnen kein Tor. Leider suchten unsere Girls dann den Abschluss zu früh und Uznach konnte die letzten dreissig Sekunden noch einmal angreifen. Den letzten Freistoss, welcher direkt ausgeführt werden musste, blieb in der Mauer hängen. Wir feierten einen weiteren knappen aber alles in allem verdienten Sieg.

 

Werni Knutti

 

Über den Kampf zum Sieg

Samstag, 17. September 2011

Mit viel Selbstvertrauen starteten wir in die dritte Partie der noch jungen Saison. Rorbas hatte ihre beiden ersten Spiele klar verloren. Schon von Anfang an bekundeten wir extrem Mühe mit der 6:0 Deckung. Unsere Rückraumspielerinnen hatten das Visier ganz schlecht eingestellt. Sogar ein Siebenmeter verfehlte das Tor klar. Zum Glück klappte es in der Verteidigung gut, so dass es nach zehn Spielminuten immer noch 0:0 stand. Wenigstens lagen wir zur Pause mit 5:4 in Führung. Dass wir die weltbeste Verteidigung haben, wussten wir jetzt. Was aber war mit dem Abschluss los? Die Trainer forderten in den zweiten dreissig Minuten von allen mehr Willen zum Tore schiessen. Mit schnellem Spiel und genaueren Abschlüssen gelang uns nach dem Seitenwechsel einiges mehr. Nach einem groben Foul des gegnerischen Torhüters, welches zur roten Karte gegen sie führte, bekamen wir das Spiel immer besser in den Griff. Die technischen Fehler aus der ersten Hälfte waren wie verschwunden und unsere Gegenstossauslösung klappte auch sehr viel besser. Mit einem klaren 21:13 Sieg konnten wir uns wenigsten über eine gute zweite Halbzeit freuen.

 

Werni Knutti

 

Sieg in letzter Sekunde

Samstag, 10. September 2011

Mit nur acht Spielerinnen waren unsere Gegnerinnen aus Horgen angereist. Von Anfang an wollten wir mit schnellen Gegenstössen das Spiel dominieren. Leider gelang uns das nicht immer. In der Verteidigung bekundeten wir mit den läuferisch guten Horgnerinnen sehr Mühe. Immer wieder gelangte es ihnen mit einfachem Doppelpassspiel uns auszuspielen. Zum Glück klappten bei uns im Verlaufe des Spiels die Gegenstösse immer besser, so dass mit einem Tor Rückstand mit 14:15 die Seiten gewechselt wurden.Wir entschieden uns, von der 5:1 auf eine offene 4:2 Verteidigung umzustellen. Dies brachte unsere Gegnerinnen aus dem Tritt, so dass wir nach 15 Minuten in der zweiten Hälfte mit 19:16 in Führung lagen. Mit vielen technischen Fehlern brachten wir uns aber selber wieder in Bedrängnis und Horgen konnte wieder zum 21: 21 ausgleichen. Drei Minuten vor Schluss, beim Stand von 25:22 für uns, nahmen die Horgner ihr Teamout. Mit schnellen Abschlüssen wollten sie danach das Blatt nochmals wenden. Anstatt das Spiel zu beruhigen, brachten wir uns mit überhasteten und ungenauen Abschlüssen an den Rand einer Niederlage. Eine halbe Minute vor Schluss stand es unentschieden 25:25. In der hektischen Schlussphase kamen wir fünf Sekunden vor dem Abpfiff zu einem Freistoss, den Jana Knutti mit einem Sprungwurf aus zehn Metern in die nahe obere Torecke versenkte. Der viel umjubelte und hart erkämpfte Sieg war dank einer guten Teamleistung doch noch Tatsache geworden.

 

Werni Knutti